Schritt 1
Abklärung der Behandlungszone
Vorab prüfen wir, welche Bereiche belastet sind, ob die Methode passt und ob etwas dagegenspricht. Bei offenen Wunden, Entzündungen oder Hauterkrankungen kommt Schröpfen in der betroffenen Zone nicht in Frage.
Eine traditionelle Methode mit Schröpfgläsern und Unterdruck – sie bringt die örtliche Durchblutung in Gang, lockert belastetes Gewebe und ergänzt die Behandlung bei hartnäckiger Verspannung.
Die wichtigsten Informationen zur Behandlung kompakt zusammengefasst.
Dauer
60 Minuten
Preis
60 min. / 135 CHF
Methode
Schröpfgläser mit Unterdruck, statisch gesetzt oder dynamisch geführt
Geeignet bei
Muskelverspannung, verhärtetem Gewebe und hartnäckigem Rücken – ergänzend zur Massage
Anerkennung
EMR-anerkannt. Die Kosten können je nach Zusatzversicherung zurückgefordert werden.
Beim Schröpfen erzeugen Gläser einen Unterdruck, der auf Haut und darunterliegendes Gewebe wirkt. Unterschieden wird zwischen statischem Schröpfen, bei dem die Gläser an Ort bleiben, und dynamischem Schröpfen, bei dem sie über das Gewebe geführt werden. Beide Varianten bringen die örtliche Durchblutung in Gang, mobilisieren oberflächliche Schichten und ergänzen eine Massagebehandlung. Wir setzen das Schröpfen gezielt und dosiert ein.
Jede Behandlung wird auf Ihre aktuelle körperliche Situation abgestimmt. Im Fokus stehen eine gezielte Lockerung der Muskulatur, ein ruhiger Behandlungsablauf und eine spürbare Verbesserung von Beweglichkeit, Entspannung und allgemeinem Wohlbefinden.
bringt die Durchblutung örtlich über Unterdruck in Gang
bringt Bewegung in oberflächliche und tiefere Schichten
ergänzt die Arbeit bei zäher Verspannung der Muskulatur
Aktivierung belasteter Gewebebereiche
Kombination mit Massage möglich
Die folgenden Punkte zeigen typische Beschwerden und Ziele, bei denen diese Massageform häufig eingesetzt wird.
Spannung und Verhärtung der Muskulatur entlang des Rückens
lokale Gewebeverdichtungen
chronische Verspannungen
Wunsch nach ergänzender Methode
mehr Durchblutung in belasteten Zonen
Schultergürtel- und Rückenbeschwerden
Der Ablauf ist klar strukturiert und wird gleichzeitig individuell auf Beschwerden, Zielsetzung und körperliche Reaktion abgestimmt.
Schritt 1
Vorab prüfen wir, welche Bereiche belastet sind, ob die Methode passt und ob etwas dagegenspricht. Bei offenen Wunden, Entzündungen oder Hauterkrankungen kommt Schröpfen in der betroffenen Zone nicht in Frage.
Schritt 2
Die Gläser kommen gezielt auf ausgewählte Zonen, dosiert nach Ihrer Verträglichkeit. Beim dynamischen Schröpfen gleiten sie mit Öl über das Gewebe und mobilisieren so zusätzlich das Bindegewebe.
Schritt 3
Anschliessend erklären wir, dass sichtbare Hautreaktionen auftreten können – sie sind vorübergehend und verschwinden meist innerhalb weniger Tage. Auch Empfehlungen für die Zeit danach besprechen wir.
Schröpfen bei St. Gallen
Schröpfen wird seit Jahrhunderten in verschiedenen medizinischen Traditionen angewendet. Wir setzen es als Ergänzung zu anderen Massageformen ein – vor allem bei zäher Rückenverspannung und örtlich verhärtetem Gewebe.
Schröpfen steht bei uns nie für sich allein, sondern fügt sich in die Gesamtbehandlung ein. Ob statisch oder dynamisch gearbeitet wird, entscheiden Beschwerden und Gewebelage. Was dagegenspricht, klären wir vorher systematisch ab.
Wichtig zu wissen: Nach dem Schröpfen zeigen sich rötliche oder bläuliche Hautreaktionen. Sie sind vorübergehend, schmerzlos und klingen meist innerhalb weniger Tage ab. Sagen Sie Bescheid, falls Ihnen die Hautspuren bei anstehenden Terminen ungelegen kämen.
Die Behandlung kann je nach Alltag, körperlicher Belastung und Beschwerdebild unterschiedlich eingesetzt werden.
Kommen klassische Techniken allein nicht weit genug, mobilisiert Schröpfen ergänzend tiefere Schichten im Rücken und bringt die Durchblutung örtlich in Schwung.
Gut kombinieren lässt sich Schröpfen mit der klassischen Massage oder gezielter Punktarbeit. Es bereitet das Gewebe vor oder ergänzt die Behandlung genau dort, wo es besonders verhärtet ist.
Reagiert eine Zone auf direkten Massagedruck sehr empfindlich, spricht Schröpfen das Gewebe stattdessen über Unterdruck an – eine gute Alternative.
Neben der Schröpfen bietet das Massage Zentrum St. Gallen weitere Behandlungen an, die je nach Ziel, Belastung und Beschwerdebild sinnvoll sein können.
Handarbeit, die Verspannungen sowie Rücken- und Nackenbeschwerden gezielt aufnimmt – in der Stärke auf Ihr Anliegen abgestimmt.
Die bewährte Grundform mit ruhigen, fliessenden Griffen – für Entspannung, gelockerte Muskulatur und Erholung.
Zielgerichtete Arbeit für sportlich Aktive – stützt Erholung, Beweglichkeit und muskuläre Belastbarkeit.
Konzentrierte Arbeit an den Fussreflexzonen – für Entspannung, Körperwahrnehmung und ein gutes Befinden.
Sehr sanfte Handtechnik, die den Lymphfluss in Bewegung bringt und bei Schwellungsgefühl, Stauung oder schweren Beinen entlastet.
Spezialisierte Handtechnik für Bindegewebe und Faszien – bringt Bewegung in hartnäckige Spannungsmuster.
Behutsame Massage für werdende Mütter – angepasste Lagerung, ruhiger Druck und Entlastung für Rücken, Nacken und Beine.
Mit Hitze oder einer Pumpe entsteht im Glasgefäss ein Unterdruck; anschliessend kommt das Glas auf die Haut. Der Unterdruck zieht das Gewebe leicht an und bringt die örtliche Durchblutung in Gang. Beim statischen Schröpfen bleibt das Glas an einer Stelle stehen, beim dynamischen führen wir es über eingeölte Haut und mobilisieren so zusätzlich das Bindegewebe.
Die typischen kreisförmigen Verfärbungen – rötlich bis bläulich – entstehen durch den Unterdruck und die verstärkte Durchblutung. Verletzungen sind das nicht, sondern Ausdruck der örtlichen Gewebereaktion. Je nach Intensität verschwinden sie innerhalb von drei bis sieben Tagen.
Wir setzen Schröpfen gezielt und dosiert ein. Vorher klären wir, ob und welche Zonen behandelt werden und ob die Methode zu Ihrer Lage passt. In vielen Fällen ergänzt sie die klassische Massage.
Kompakte Antworten zu Ablauf, Wirkung, Kosten und Buchung der Schröpfen im Massage Zentrum St. Gallen.
Beim Schröpfen kommen Glasgefässe mit Unterdruck auf die Haut. Die Methode ergänzt häufig eine Massage, bringt die örtliche Durchblutung in Gang und mobilisiert belastete Schichten.
Angezeigt ist es bei muskulärer Verspannung, örtlich verhärtetem Gewebe und belasteten Zonen – meist als Ergänzung zu anderen Massageformen.
Ja. Es zeigen sich rötliche bis bläuliche, kreisförmige Stellen. Sie sind vorübergehend und verschwinden meist innerhalb von drei bis sieben Tagen.
Deutlich spürbar ist es, weh tun soll es nicht. Die Stärke dosieren wir einzeln. Melden Sie sich, sobald es unangenehm wird.
Für 60 Minuten rechnen Sie mit 135 CHF.
Je nach Zusatzversicherung kann eine Rückerstattung möglich sein. Die Deckung sollte direkt mit der Krankenkasse geklärt werden.
Lassen Sie sich individuell beraten und vereinbaren Sie einen Termin im Massage Zentrum St. Gallen.
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